{"id":736,"date":"2011-02-03T08:38:53","date_gmt":"2011-02-03T08:38:53","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.innovationsgesellschaft.ch\/?p=736"},"modified":"2013-11-12T15:34:51","modified_gmt":"2013-11-12T15:34:51","slug":"nanokommission-final-report-exploit-opportunities-of-nanotechnologies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/nanokommission-final-report-exploit-opportunities-of-nanotechnologies\/","title":{"rendered":"NanoKommission Final Report - Exploit Opportunities of Nanotechnologies"},"content":{"rendered":"<p>Die vom Bundesumweltministerium 2006 eingesetzte NanoKommission der Bundesregierung hat am 2. Februar 2011 mit einer ganzt\u00e4gigen Konferenz in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen ihre Arbeit beendet. Anl\u00e4sslich der Vorstellung des Abschlussberichtes verwies Bundesumweltminister Norbert R\u00f6ttgen insbesondere auf die Chancen, die in der Nanotechnologie liegen, zum Beispiel bei der Trinkwasseraufbereitung, der Energieeinsparung und in der Sanierung verunreinigter B\u00f6den. Unsere Strategie als hochmodernes Industrieland m\u00fcsse darin liegen, in solche Umwelt- und Effizienztechnologien zu investieren, die gleichzeitig enorme Wachstumschancen bieten: \"In Deutschland sind mehr als 900 Betriebe an der Entwicklung der Nanotechnologie beteiligt, mehr als 60.000 Arbeitspl\u00e4tze sind dadurch entstanden - es k\u00f6nnen deutlich mehr werden\", sagte R\u00f6ttgen. Der Minister pl\u00e4dierte daf\u00fcr, die deutsche Vorreiterrolle bei den Umwelttechnologien auch in der Nanotechnologie weiter auszubauen, dabei aber gleichzeitig die noch ungekl\u00e4rten Risiken nicht auszublenden. \"Nanotechnologie verspricht viel, doch \u00fcber die m\u00f6glichen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit wissen wir zu wenig. Ich setze mich f\u00fcr einen Ausbau der Risikoforschung und den Aufbau eines europ\u00e4ischen Nano-Produktregisters ein\", so R\u00f6ttgen.<\/p>\n<p>Ein solches Register h\u00e4tte die Aufgabe, Nanomaterialien in Produkten im Sinne des Vorsorgeprinzips f\u00fcr die Beh\u00f6rden nachverfolgbar zu machen. Au\u00dferdem verwies er darauf, dass das Bundesforschungsministerium den Etat f\u00fcr die Risikoforschung erh\u00f6ht habe und auch das Bundesumweltministerium im Rahmen des Umweltforschungsplanes oder durch Mitarbeit an verschiedenen Programmen der OECD die Forschung und Risikominimierung an den relevantesten Nanomaterialien vorantreibt.<\/p>\n<p>Die NanoKommission hatte den Auftrag, Chancen und Risiken der Nanotechnologien zu diskutieren und der Bundesregierung Empfehlungen f\u00fcr einen verantwortungsvollen Umgang zu formulieren. 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Unternehmen, Umwelt- und Verbraucher- und Frauenorganisationen, Gewerkschaften, Kirchen, Ministerien und Beh\u00f6rden haben gemeinsam im NanoDialog daran gearbeitet,<\/p>\n<ul>\n<li>Beitr\u00e4ge zum \u00f6ffentlichen Diskurs \u00fcber Chancen und Risiken des Umgangs mit Nanomaterialien zu erarbeiten,<\/li>\n<li>Felder zu identifizieren, auf denen Nanotechnologien einen Beitrag zur nachhaltigen Innovation leisten und<\/li>\n<li>Instrumente f\u00fcr einen verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien zu entwickeln.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die verschiedenen Themen wurden in vier von der NanoKommission eingesetzten Themengruppen und einer Arbeitsgruppe diskutiert. Konsense und Dissense sind in den Themengruppenberichten gegen\u00fcbergestellt. Dem Bericht der NanoKommission liegen diese Ergebnisse zugrunde. Diskussionspunkte waren hierbei unter anderem die Betrachtung des bestehenden Regulierungsrahmens unter dem Blickwinkel des Vorsorgeprinzips, eine Pr\u00fcfung der freiwilligen Selbstverpflichtung der Industrie sowie die Erarbeitung von Bewertungskriterien von Chancen und Risiken von Nanomaterialien und Nanoprodukten.<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bmu.de\/pressemitteilungen\/aktuelle_pressemitteilungen\/pm\/46972.php\" target=\"_blank\">Pressemitteilung des Bundesministeriums f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>On the occasion of presenting the final report of the German NanoKommission, the Federal Minister for the Environment Norbert R\u00f6ttgen pointed to the opportunities which are offered by nanotechnologies and which should be exploited. At the same time, however, the unresolved risks should not be ignored, he argued. R\u00f6ttgen therefore supports the expansion of risk research and the development of a european nano product register.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[],"class_list":["post-736","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nanotechnology"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/736","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=736"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/736\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=736"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=736"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/innovationsgesellschaft.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=736"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}